Bami Goreng vegan veggie mit Tempeh erbse pseudoerbse rezept asiatisch Brokkoli Nudeln Wok (2)

Bami Goreng. Aber halt vegan. Und mit Tempeh.

Ohne lang drüber nachzudenken, würde ich den Wok allen meinen Töpfen und Pfannen vorziehen. Kochen, dünsten, braten… irgendwie alles darin machbar. Vielleicht ist schon aufgefallen, dass ich darauf stehe, so wenig Abwasch wie möglich zu produzieren. Gerichte, die sich alle in einem „Pott“ zubereiten lassen, wie zum Beispiel im Airfryer, im Reiskocher oder eben im Wok, sind bei mir fester Bestandteil der Küche. Deswegen ist es jetzt Zeit für eines meiner liebsten Wok-Gerichte. Bami Goreng!

Mein Bami Goreng ist nicht wirklich traditionell oder irgendwie super besonders. Aber es ist schnell gemacht, leicht abwandelbar und selbstverständlich sehr lecker.
Tatsache: Es ist nicht so richtig „mein“ Rezept, denn es ist eine vereinfachte und aus der Not heraus entstandene Abwandlung von eat-this.org, wo es noch viel mehr Hintergrundinformationen dazu gibt.

Vielleicht kennst du das auch: Wenn du online nach bestimmten Rezepten schaust, aber bemerkst, dass du einfach nicht alles dafür zuhause hast und nicht sonderlich Lust hast, extra deshalb nochmal einkaufen zu gehen. Vielleicht stellst du fest, dass sich „ähnliche“ Zutaten in deiner Küche befinden und diese dann einfach ersetzt oder manches sogar weglässt und es am Ende trotzdem hervorragend schmeckt.

Es ist dieses Phänomen, welches unter jedem Rezept bei Chefkoch.de auftritt. „Deine Nudelsuppe war super lecker. Habe aber die Nudeln gegen Kartoffeln ausgetauscht und das ganze dann püriert. Außerdem habe ich noch ein paar Zwiebeln dazu getan und die Möhren weggelassen.“ Well,…

Jedenfalls. Mein Bami Goreng ist immer noch Bami Goreng und nicht plötzlich eine Torte.

Bami Goreng vegan veggie mit Tempeh erbse pseudoerbse rezept asiatisch Brokkoli Nudeln Wok (1)

Rezept für 4 Personen:

Marinade + Tempeh

  • 4 Zehen Knoblauch
  • 10 Esslöffel Sojasauce
  • 2 Esslöffel Agavendicksaft
  • 2 Teelöffel Sesamöl
  • 350 Gramm Tempeh

Tempeh ist wundervoll. Und falls du etwas abgeschreckt bist, weil es sich hier um fermentierte Sojabohnen handelt, kann ich dich nur dazu schubsen, es zumindest mal zu probieren. Vielleicht wirst du überrascht sein. Ich mag den Biss und den nussigen Geschmack von Tempeh sehr gerne. Falls du Tempeh nicht finden kannst oder nicht zuhause hast, kannst du aber auch Tofu verwenden.

Die Knoblauchzehen habe ich durch eine Knoblauchpresse gedrückt und sie mit den restlichen Zutaten vermischt. Der Tempeh wird in mundgerechte Stücke gewürfelt und kommt dann, am Besten über Nacht, in den Kühlschrank und darf in der Marinade baden.

Außerdem

  • 3 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • 260 Gramm Mie-Nudeln
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 400 Gramm Gemüse nach Wahl, zum Beispiel Brokkoli, Pilze und Sprossen
  • 4 Esslöffel Sojasauce
  • 1 bis 2 Teelöffel Chilisauce, zum Beispiel Sriracha
  • 2 Esslöffel gerösteter Sesam

Zuerst werden 2 Esslöffel Sonnenblumenöl im Wok erhitzt und der abgetropften Tempeh darin von allen Seiten knusprig gebraten. Die Marinade aber nicht weggießen, sondern an die Seite stellen für später. Der Tempeh kann danach auch an die Seite gestellt werden. Während ich im Restöl im Wok die Sesamkörner röste, übergieße ich die vier Nester Mie-Nudeln schon mal mit heißem Salzwasser und lasse sie abgedeckt ein paar Minuten ziehen bis sie gar sind. 200 ml des Salzwassers können danach zur Marinade gegeben werden. Abgeschmeckt wird sie zusätzlich mit Sojasauce und der Chilisauce. Im Originalrezept wird Sambal Oelek genutzt. Die habe ich aber nie Zuhause, weshalb ich einfach Sriracha wählte.

Sobald der Sesam fertig ist, kommt dieser zum Tempeh in die Schüssel. Ein weiterer Esslöffel Sonnenblumenöl muss in die Pfanne und darin wird dann zuerst die Zwiebel angebraten. Nach kurzer Zeit folgt das Gemüse, das mithilfe des Wok-Deckels in Ruhe gedünstet werden kann bis es gar ist. Die Herdplatte wird auf höchste Stufe gestellt und die Nudeln kommen hinzu. Der Deckel sollte jetzt weg getan werden. Unter kontinuierlichem Wenden und Vermengen werden die Nudeln richtig lecker angebraten. Sobald diese fertig sind, kann alles mit der Marinade abgelöscht werden. Und am Ende kommen Tempeh und Sesam untergemischt. Das war es schon.

Nam nam nam.

Bis bald,

Erbse

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